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Workshops zu verschiedenen Themen ab Herbst 2012

Ab Herbst 2012 biete ich eine Reihe von Workshops zu verschiedenen Themen an.

Sie sind gedacht als „Einkehrtage“, die Ihnen Gelegenheit geben, in Ruhe und dem Schutz des Workshops tief bei sich Einkehr zu halten. Um sich zu entspannen, zu entschleunigen.

Zu sich zu kommen, sich zu begegnen.

Zugang zu Ihren Selbstheilungskräften zu finden.

Zu entdecken, dass die Antworten zu Ihren Fragen IN Ihnen warten.

Ihre Inneren Schätze zu entdecken und zu heben.

Wenns hier zwickt und dort kneift neigen wir leicht dazu, uns Hilfe von außen zu erwarten und zu suchen.

Diese Samstage machen Ihnen spürbar, welch unerschöpfliches Potential Sie in sich tragen. Dazu braucht es nur, die Aufmerksamkeit nach innen zu richten und neugierig zu sein. „Ergebnisoffen zu forschen!“ Um mit Ihren ureigenen Selbstheilungs- und Regenerationskräften in Beziehung zu kommen.

Leichte, achtsame Bewegungen, deren Wirkung Sie in Ruhe und Geborgenheit nachspüren geben Ihnen Antworten auf Ihre Fragen und Anliegen. Diese Möglichkeit nehmen Sie mit nach Hause, in Ihren Alltag. So können Sie diese Erfahrung immer wieder aktuell für sich anwenden. Und wenn Sie das Bedürfnis nach mehr oder zu einem anderen Thema haben, kommen Sie einfach wieder – und wieder- und wieder! Jeder dieser Workshops oder die Serie zeigt Ihnen, dass Sie mit dem Erforschen Ihrer Bewegung Ihre ganz persönliche Insel in Ihrem Lebtag ansteuern können. Dass Sie mit wenig Zeit und null Aufwand zu sich finden, Erholung genießen können!

Natürlich sind diese Wegstücke kein Ersatz für fachmännische und/oder ärztliche Betreuung und Begleitung. Sie können jedoch hilfreiche Ergänzung sein, die Ihre Eigenverantwortlichkeit und Selbstkompetenz stärken.

Die Workshops finden eintägig von 10 bis 18 Uhr statt.
Preis pro Workshop: 112 EUR


„Willkommen in NeuSehLand!“

Es waren meine eigenen Schwierigkeiten klar zu sehen, die mich bewegt haben, mich mit meinem Sehen, mit meinen Augen zu beschäftigen.

Schnell wurde mir bewusst, dass ich meine Augen so selbstverständlich benutze, dass ich sie erst dann wahrnehme, wenn sie tränen, unscharf sehen, trüb werden, wenn sie nicht mehr so funktionieren, wie ich das erwarte und gewohnt bin.

Bildschirmarbeit, egal ob vor dem Fernseher oder am Monitor bedeutet für die Augen und das gesamte System, das am Sehen beteiligt ist Schwerstarbeit.

Die Augen leisten sie eine Zeit lang geduldig. Irgendwann zeigen jedoch Kopf, Nacken oder Schultern Spannungen und Schmerzen. Signalisieren, dass wir für Ent-Spannung sorgen sollten. Vielleicht fangen wir an, uns beim Gehen, Autofahren oder Treppensteigen unsicher und ungelenk fühlen? Wir über-“sehen“ wir leicht, wie eng unser Sehen und unsere Bewegung, die Orientierung im Raum und unser Gefühl der Stabilität zusammenhängen.

Eine neue Brille oder die Kontaktlinsen um eine Nummer verstärkt sollen das Problem beheben und basta.
Doch dieser Weg ist nicht alternativlos! Mit kleinen, achtsamen Bewegungen haben Sie die Möglichkeit, die Augen und das gesamte System des Sehens aus ihrer Dauerspannung zu befreien! Und wahr zu nehmen, zu spüren, zu genießen, wie diese Entspannung auf Ihren ganzen Körper, seine Bewegung, Ihr Wohlbefinden wirkt.

Um dies zu erforschen lade ich Sie ein, an meinem Workshop teilzunehmen.


„Von der Hand zum Mund“

Vielleicht fragen Sie sich, was die Eine mit dem Anderen zu tun hat? Warum der weise Volks-Mund die in Zusammenhang bringt! Vielleicht hat einer der Beiden Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Neugier erregt? Dann kann es eine wundervolle, erkenntnisreiche Abenteuerreise werden, im Rahmen dieses Workshops das Zusammenspiel der Beiden zu erleben. Zu spüren, wie Leichtigkeit, Sensibilität, Feinheit bei einem der beiden „Partner“ wächst – und welche Wirkung das auf den Mitspieler hat.

Eingriffe im Mund, die wir im Lauf der Jahre über uns ergehen lassen (müssen) erzeugen Spannung im ganzen Körper, schleichend und oft unbemerkt. Bei diesem Workshop spüren Sie sie vielleicht erst durch die Entlastung und Erleichterung, wenn Sie sie gelöst haben.

Als Babys „wussten“ wir um diese Zusammenhänge. Wir haben sie uns sehr früh zu Nutze gemacht. Die Erkenntnisse, die wir mit den Händen ertastet haben, wurden mit der Sensibilität vom Mund „geprüft“, erst dann haben wir sie be-griffen!

Diese feinen Vernetzungen im Gehirn sind noch da und leicht reaktivierbar. Spielend wecken wir wechselseitig Fingerspitzengefühl und Geschmack, verfeinern, differenzieren. Und reduzieren damit die Grundspannung im ganzen Körper, bei allen Bewegungen. Und finden Lust und Freude!


„Wie geht es?“

Eine ganz alltägliche Floskel!

Oder? Eine wirklich interessierte Frage!

Hier ist die zweite Version gemeint. Das heißt, Ihre Antwort darauf ist wichtig, gehört, erhört!

Es „geht“ um Sie. Um Ihr Wohl-“ergehen“ oder um das, was dem buchstäblich im Weg steht!

Eine Verletzung? Oder Überlastung? Überforderung, die zu Abnutzungserscheinungen geführt hat? Oder glauben Sie, es ist das Alter, das Ihr Gehen mühsam, schmerzhaft, unsicher, schwer macht?

Aber warum sollten Sie sich damit abfinden? Dieser Workshop, die Achtsamkeit der Bewegungen, das Erspüren der Zusammenhänge kann Ihnen helfen, Einseitigkeiten zu entdecken.

Sie spüren Belastungen, Fehlhaltungen, die im Alltag nicht bewusst werden. Da sind wir beschäftigt, den Einkaufszettel abzuarbeiten, den Bus zu erreichen, die Straße heil zu überqueren…

Es bleibt kaum Raum für Aufmerksamkeit, kein Spielraum für uns selbst, um unser Gehen zu beobachten.

Belaste ich das linke Bein genau so wie das rechte? Mit welchem fange ich für gewöhnlich an, eine Treppe herunter zu gehen? Und wie ist das beim hoch steigen?

Der Workshop gibt Gelegenheit, im Liegen genau und deutlich zu spüren.

Wenn die kräftigen Muskeln, die uns aufrecht halten nicht arbeiten müssen – und wir nicht nebenher Einkaufszettel und andere Aufgaben erledigen – werden all die Feinheiten wahrnehmbar, die nicht ganz in der Balance sind, die uns unnötig Kraft kosten. Sie gehen auf Entdeckungsreise im Körper.

Um zu forschen: Hier belaste ich einseitig, dort schone ich etwas, da läuft die Bewegung nicht so rund.

Und Überraschung! Der Körper ist so froh, dass Sie ihm Aufmerksamkeit schenken, dass er sich schon während des Entdeckens und Erforschens neu sortiert, koordiniert und ordnet. Durch das Ent-decken ein paar spielender Bewegungen, die ihn bei dieser Arbeit unterstützen – und Ihnen „geht“ es im Alltag völlig anders, als vor dieser Abenteuerreise.

Wie geht es Ihnen jetzt?


„In Gewohnheiten wohnen.“

Ist das nicht ein schönes Thema? Zum Reinkuscheln!

Und die Einladung dieses Workshops ist, dass Sie sich darin wohl fühlen, einkuscheln!

Es geht nämlich nicht darum, dass Sie sich Ihre Gewohnheiten abgewöhnen müssten. Dass Sie sie verurteilen, loswerden, ablegen müssten. Das ist doch häufig die Kombination, die wir mit Gewohnheiten verbinden:

Sie sind schlecht, engen uns ein. Sind die Trampelpfade zu Einseitigkeit und Abnutzung! Hindern uns daran, unser ganzes Potential an Selbstausdruck zu leben.

Und dabei wird oft übersehen, welch ordnende, hilfreiche Funktion Gewohnheiten auch haben! Ohne sie würden Sie nicht mehr zu Ihrem Briefkasten finden, wüssten nicht, was Sie im Kühlschrank haben, wo Ihr Bett steht…!

Das Ziel dieses Workshops ist also nicht, Gewohnheiten zu verteufeln, um sie so schnell und gründlich wie möglich loszuwerden. Es geht hier darum, sie genau und gründlich entdecken, erforschen, kennen lernen.

Falls Sie dann den Eindruck bekommen, die eine oder andere engt sie ein können Sie ausprobieren: Wie fühlt sich diese Variationsmöglichkeit oder jene Alternative an. Und sie können
spüren, ob Sie damit fremdeln oder vertraut werden. Ob Sie diese Wahlmöglichkeit eher befreit und erleichtert.

Oder fühlen Sie sich ungeschützt, unbehaglich damit? Der Punkt ist: Dass Sie sich Wahlmöglichkeiten schaffen, eröffnen! Das Erforschen Ihrer Gewohnheiten soll Sie befähigen, Gewohnheiten nicht wie Muster oder Mechanismen ablaufen zu lassen. Sondern, dass Sie jetzt wählen können!

Dass Sie die Gewohnheit haben, anstatt, dass die Gewohnheit Sie hat!

Willkommen im Forschungsteam!


„Mein Bauch gehört mir“

Der Spruch kommt Ihnen bekannt vor?

Frauen haben damit ihre Idee zur Emanzipation zum Ausdruck gebracht.

Hier soll er nicht allein Frauen ansprechen. Er geht uns alle an! Weil der Bauch so oft so ein völlig unbeachtetes Dasein fristet! Zwar ist er gar nicht unbedingt klein und unscheinbar, aber oft genau deswegen ungeliebt, verdrängt, ausgeblendet. Und weil ihm das nicht passt, reagiert er ausgesprochen und buchstäblich „sauer“! Mit Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen und Unbehagen!

Vielleicht gibt es Angelegenheiten, die schwer im Magen liegen. Probleme, Begegnungen, die auf den Magen schlagen. Es kann sein, dass wir das nicht auch noch schlucken können-wollen! Oder ist diese Geschichte unverdaulich?

Und wir tun alles Mögliche, um diese Signale auszuschalten, zu beschwichtigen. Weil sie lästig sind. Und weil wir gar nicht so genau wissen wollen, was uns drückt? Uns Bauchschmerzen macht? Dieser Workshop bietet die Möglichkeit, einfach mal hin zu hören, was der Bauch zu sagen hat. Zur Kenntnis zu nehmen, dass er nicht „aus heiterem Himmel sauer reagiert“. Da gibt es was zu erlösen! Was zu verdauen!

Dazu soll Aufmerksamkeit, Ruhe, Gelegenheit sein. Lassen Sie sich überraschen, wie leicht Ihr Bauch die Lösung findet, die Ihnen entspricht. Die ihm taugt und Ihnen angemessen ist!

Wie immer bei diesen Workshops, bei Ihrem persönlichen Einkehrtag, spüren Sie gleich, mit wie viel Bereitschaft Ihr Körper auf Ihre Intention, auf Ihre Achtsamkeit antwortet. Wie die erleichternde, entlastende Wirkung eintritt, einfach weil Sie in die richtige Richtung schauen. Nämlich nach innen! Weil Sie zu sich kommen, bei sich ankommen!

Und nicht genug damit, Sie nehmen diese Erfahrung, dieses Erleben mit sich, wie Sie mit Ihrem Körper im Dialog sein können mit nach Hause, in Ihren Alltag, in Ihren Lebtag.

Ihr Bauch gehört tatsächlich Ihnen!


„Was die Füße ver-stehen“

Unsere Sprache ist so nah an der Weisheit des Körpers. Um zu verstehen brauchen wir Bodenkontakt und Stabilität. Und um uns und unsere Nächsten lieben zu können müssen wir (uns und sie) verstehen.

Dieser Workshop bringt Sie Ihren Füßen, Ihrer Standhaftigkeit, Ihrem Stand näher. Der Zusammenhang von Gleichgewicht und Stabilität wird spürbar und habhaft.

Sie erleben, wie viel Leichtigkeit in Ihr Leben kommt, wenn Sie sich der Erde anvertrauen, anstatt gegen die Schwerkraft an zu kämpfen.

Mit kleinen leichten Bewegungen erfahren Sie Zusammenhänge zwischen der Beweglichkeit Ihrer Füße und Beine und der Stabilität Ihres Stehens.

Sie erleben, wie selbstverständlich Sie Ihren Stand einnehmen können.

Und wie dieses zunächst ganz körperliche Stehvermögen auf die Ebenen Ihrer Gefühle, Ihrer Gedanken und auf die Transparenz zu Ihrer Intuition wirkt. Sie verstehen, wie Sie sich vollständig fühlen können!

Willkommen zu diesem Tag des Ver-stehens!


„Das mach ich doch mit links…“

Das ist Recht. So etwas Linkes. Ist mit links besser als mit rechts? Oder sind Linkshänder nicht „normal“? Mit links etwas zu machen, hat doch noch eine andere Bedeutung? Genau!

Das ist Thema bei diesem Workshop! Wenn Sie (als RechtshänderIn) etwas mit links machen hat das was Leichtes, Spielendes. Es fehlt der „tierische“ Ernst, die Endgültigkeit, der Anspruch auf Perfektion, die Schwere. Und ob wir etwas mit rechts oder im übertragenen Sinn mit links machen, anpacken, erledigen hat nicht nur mit der Hand zu tun!

Die ganze Seite ist beteiligt, gesteuert von den Nerven der jeweils gegenüberliegenden Gehirnhälfte. Und die bestimmt die Qualität unseres Tuns . Die Nervenbahnen kreuzen sich im Nacken. Die linke Gehirnhälfte versorgt die rechte Körperseite und entsprechend die rechte Gehirnhälfte die linke Körperseite.

Verwirrend? Stimmt! Sie müssen das nicht wissen, wenn Sie von diesem Workshop profitieren wollen. Ich erwähne das, um klar zu machen, dass Sie das auch gleich wieder vergessen können. Was hilfreich ist, wenn Sie das behalten: Die Unterschiede der beiden Seiten hängen damit zusammen, dass diese beiden Gehirnhälften ganz unterschiedliche Aufgaben haben. Die linke ist
für analytische Aufgaben zuständig, wenn es um Details geht, auch dafür, kraftvoll zuzupacken, hinzu langen, zu machen, aktiv zu werden – kurz, fürs Grobe.

Die rechte Gehirnhälfte ist eher empfangend, sie nimmt Eindrücke ganzheitlich auf und wahr, eher das abwartende Sensibelchen! Wichtig zu wissen, denn dadurch verstehen Sie, warum ausgeprägte Linkshänder leiden, wenn sie gewaltsam umdressiert wurden: Sie wurden gezwungen, mit ihrer sensiblen Seite die Dinge zu tun, die Aufgabe der zupackenden Macherseite sind.

Keine ist besser oder schlechter, die beiden ergänzen sich einfach! Aber noch mal zurück zum „Mit-links-Machen“: Aus dem kurzen Ausflug in die Anatomie und Physiologie wird deutlich, dass sich die Qualität der beiden Seiten grundlegend unterscheidet. So ist die linke Körperseite mühelos, mit Leichtigkeit unterwegs. Sie erlaubt uns, eine Aufgabe spielend anzugehen und zu lösen. Völlig anders als die rechte. Die muss es „recht“ machen oder „recht“ haben. Wo die Linke experimentiert, ausprobiert, auch mal was falsch machen darf!

Als Babys und Kinder hatten wir einen direkten Zugang zu diesen beiden Gefühlsqualitäten – bevor wir uns auf eine einseitige „Händigkeit“ beschränken und festlegen mussten! Wenn Leichtigkeit, Unverzagtheit, Unbeschwertheit,

Unbefangenheit, Heiterkeit die Themen sind, die Sie ansprechen ist das Ihr Workshop. mühelos, mit Leichtigkeit.


„Aufrichtig aufrecht“

Manchmal ist es so schwierig aufrecht zu sein! Kennen Sie diese Erfahrung? Sie sitzen irgendwo und sich aufrecht zu halten fühlt sich an wie Schwerstarbeit. Sie können einfach nur abhängen, sich anlehnen. Auch wenn Sie spüren, dass Ihr Bauch eingeklemmt wird, das nicht mag! Dass Ihr Nacken jammert. Aufrecht ist einfach nicht! Ich weiß, dass es Ihnen nichts bringt, wenn ich Ihnen jetzt erkläre, wie das physiologisch mit der Spannung zwischen den Bauch- und Rückenmuskeln, den Agonisten und den Antagonisten zusammenhängt.

Aber es nützt Ihnen, wenn Sie gespürt haben, wie das alles zusammenhängt!

Wenn Sie ganz konkret, körperlich, sinnlich wahr-genommen haben, wie Sie sich fühlen, wenn Sie die zwei Systeme miteinander in Kontakt gebracht haben. Wenn es Verständigung zwischen den beiden gibt. Wenn Sie sich als Moderator(in), Mediator(in) einbringen. Dazu müssen Sie nicht einmal wissen, ob Sie die Rückenmuskeln mit den Bauchmuskeln in eine verträgliche Kommunikation führen, oder die Muskeln Ihrer rechten Körperseite mit denen der linken. Sie spüren, dass die sich annähern, verständigen, absprechen, wer gerade anspannt und wer loslässt – und plötzlich wird es spielend, leicht, ein Genuss, es geht gar nicht anders, als aufrecht zu sein. Egal, ob im Stehen oder im Sitzen. Sie sind einfach aufrichtig, gerade, in Augenhöhe!

Und das Geheimnis, in diese Aufrichtung zu kommen nehmen Sie mit nach Hause, in Ihren Alltag, in Ihren Lebtag!


„Was schultern die Schultern?“

Was tragen Sie auf Ihren Schultern? Klar sollten wir nicht auf beiden Schultern Wasser tragen. Aber auch wenn Sie das nicht tun ist die Last auf den Schultern oft buchstäblich unerträglich!

Was kann sie alles beschweren: Verantwortung für Menschen, Dinge, Situationen, für die Sie „eigentlich“ gar nicht zuständig sind? Eine „Haltung“, die Sie als kleines Kind angenommen haben, die Ihr Körper zum Ausdruck bringt? Wenn wir als kleine Kinder den Eindruck haben, dass unsere Eltern überfordert sind, neigen wir dazu, ihnen einen Teil ihrer Last abzunehmen.

Diese Bereitschaft kann sich im Lauf unseres Lebens in unserer Körpersprache ausdrücken. Oft ohne, dass wir das überhaupt registrieren!

Wir wundern uns, dass wir Kopfschmerzen haben! Oder eingeschlafene Arme, Hände! Oder die Schultern tun einfach weh? Vielleicht hatten Sie auch mal einen Unfall? Einen Sturz? Es ist ja schon so lange her, das war in der Kindheit? Und Ihr Körper hat dieses Ereignis nicht vergessen! Die Folgen von traumatischen Erfahrungen werden häufig dadurch verstärkt, dass die Schutzhaltung in unsere „Gebrauchsbewegung“ eingebaut wird. Dann sitzen wir in einseitiger Haltung vor dem Monitor? Halten in immer der gleichen Art mit der gleichen Hand das Telefon ans gleiche Ohr?

Diese Gewohnheitshaltungen können die Last und Beschwerung der Schultern genau so verstärken wie Schocks. Die bleiben oft buchstäblich „in den Knochen stecken. Das beengt und beeinträchtigt die Atmung.

Der Brustkorb – der ja in Wirklichkeit kein Korb, sondern sehr beweglich ist. Er wird tatsächlich zum starren Korb. Und das geht zu Lasten der Schultern. Die Schonhaltung, die daraus entsteht, beeinträchtigt das Atmen und der Teufelskreis ist komplett. Die Spirale wird immer enger, zieht sich immer weiter zu und nach unten. Es ist kein Zufall, dass dieser Workshop das Schlusslicht der Serie ist:

Immer wieder sind es die Schultern, bei denen alles zusammenläuft: die beengte Atmung verärgert den Nacken, der gibt die Spannungan Mund, Kiefergelenke oder die Augen weiter. Oder vielleicht sind die Schultern so hochgezogen – ein Klassiker unter den Schutzhaltungen – dass Becken und Beine mit Spannung reagieren. Leid tragend sind immer die Schultern.

Die Einladung ist, dass es den Schultern während dieses Workshops richtig gut gehen darf. Dass die und damit Sie sie spüren. Wie Sie den Rucksack der Belastung, der Verantwortung, der ständigen Pflichten auch mal absetzen können. Um durch zu schnaufen, sich zu erholen, zu regenerieren. Ihr Ballast verschwindet dadurch nicht. Es geht darum, dass Sie spüren, wie Sie sich „ohne“ fühlen. Welche Kraft, welche Kreativität, Leichtigkeit Freude dadurch frei wird! Zu Ihrer Verfügung steht.

Die letzte Ausfahrt, die letzte Rast vor der Sommerpause!


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