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„Das mach ich doch mit links!“

Der dritte Samstag, 13. Juni 2015 geht um das Thema

„Das mach ich doch mit links!“

Ist mit links besser als mit rechts? Oder sind Linkshänder nicht „normal“?

Mit links was zu machen hat doch auch eine andere Bedeutung? Genau! Das ist Thema bei diesem Workshop! Wenn Sie (als RechtshänderIn) was mit links machen hat das was Leichtes, Spielendes. Es fehlt der tierische Ernst, die Endgültigkeit, der Anspruch auf Perfektion, die Schwere.

Und ob wir was mit rechts oder im übertragenen Sinn mit links machen, anpacken, erledigen hat ja nicht nur mit der Hand zu tun! Die ganze Seite ist beteiligt, gesteuert von den Nerven der gegenseitigen Gehirnhälfte. Die Unterschiede der beiden Seiten hängen damit zusammen, dass diese beiden Gehirnhälften ganz unterschiedliche Aufgaben haben. Die eine ist für analytische Aufgaben zuständig, wenn es um Details geht, auch dafür, kraftvoll zuzupacken, hin zu langen, zu machen, aktiv zu werden – kurz, fürs Grobe.

Die andere Gehirnhälfte ist eher empfangend, sie nimmt Eindrücke ganzheitlich auf und wahr, ist eher das abwartende, aber auch kreative „Sensibelchen“!

Aber noch mal zurück zum „Mit-links-Machen“: Aus dem kurzen Ausflug in die Anatomie und Physiologie wird deutlich, dass sich die Qualität der beiden Seiten grundlegend unterscheidet und ergänzt. So ist die linke Körperseite mühelos, mit Leichtigkeit unterwegs. Sie erlaubt uns, eine Aufgabe spielend anzugehen und zu lösen. Völlig anders als die rechte. Die muss es „recht“ machen oder „recht“ haben. Wo die Linke experimentiert, ausprobiert, auch mal was falsch machen darf! Wenn Leichtigkeit, Unverzagtheit, Unbeschwertheit, Unbefangenheit, Heiterkeit Ihre Themen sind, ist das Ihr Workshop.


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